Der Vollpfosten
Wer vor zwerchfellschädigender Literatur keine Angst hat, der sollte sich das Buch von Thorsten Peter unbedingt besorgen. Lachen soll ja gesund sein, und man wird sich nicht mehr über jedes kleine Missgeschick ärgern.
Der Klappentext:
Es gibt selten Menschen, die sich freiwillig mit der Bezeichnung Vollpfosten beschreiben würden. Wäre sich Rolihlala Schneider - Hundeloh seiner Handlungen immer voll bewusst, stünde er wohl kurz davor, dass ihm dieses Wort zur Charakterisierung seiner selbst einfällt. Er ist ein Mensch, der sein Leben in einer Gratwanderung zwischen unfreiwilliger Komik und fast schon mitleidserregender Dramatik zu bewältigen versucht. Es scheint, als habe er das alleinige Anrecht auf die größten Fettnäpfchen und Missgeschicke. Trotzdem ist er immer wieder bestrebt, ein kleiner Held zu sein.
Irgendwie hatte ich bei diesem Klappentext den Verdacht, dass es sich hier um humorvolle Literatur handeln könnte. Nach den ersten drei Seiten war mir bewusst, dass ich mich nicht getäuscht habe. Und es hielt bis zur letzten Seite an. Was dieser Rolihlala seinen Mitmenschen (bekannt oder nicht bekannt) an Missgeschicken zumutet, kann man sich kaum vorstellen. Mir ist daher lieber, ich kenne diesen Typen nur aus dem Buch. ... :)) Thorsten Peter beschreibt die absurden Situationen, in die Rolihlala immer wieder gerät, so, als würde man danebenstehen und es mit eigenen Augen sehn.
Das Buch ist 2010 in deutscher Ausgabe bei Book on Demand Norderstedt erschienen. ISBN 978-3-8391-6987-2