Burn-out! Katastrophe, Bedrohung oder Chance?

von Dr. Klaus r. Giesen

 

Eigentlich war ich mit dem Thema Burnout ja durch, dachte ich. Doch als mich die E-mail von Dr. Klaus r. Giesen erreichte, mit dem Vorschlag sein Buch zu lesen und ihm ein Feedback zu senden, wurde ich neugierig.

 

Man lernt nie aus, dachte ich danach, und vielleicht steht ja was drinnen, von dem ich profitieren und mich weiter stabilisieren kann. Gleich vorweg: da steht sehr viel Interessantes und Hilfreiches drinnen.  

 

Dr. Giesen hat in seinem Buch viele sinnvolle Betrachtungen und praktikable Lösungsansätze zum Thema Burnout zusammengefasst, die Betroffenen helfen und Burndowner vor dem letzten Schritt in die Krise bewahren könnten. Er setzt den Stift auch dort an, wo die Probleme im Alltag von Arbeitern und Angestellten zu Hause sind.

 

So zum Beispiel:

 

Tragen tut da immer das Untere das Darüberliegende. Wenn dann eine obere Etage sich zum Leistungsträger küren lässt, dann macht man der Masse wieder ein X für ein U vor.

 

Oder ein ganz viel Wahrheit beinhaltender Satz, den ich schon seit mehreren Jahren nach meinem Burnout selber lebe:

 

Finanzieller Spielraum ist nicht nur vom Einkommen abhängig, im Bedarf liegt oft der Schlüssel zu mehr Freiheit.

 

Und, und, und …

 

Letztlich liegt aber, wie der Autor des Öfteren einfließen lässt, das Umsetzen von Lösungsansätzen bei den Betroffenen selbst. Die Sicht auf die Dinge wieder richtig zu fokussieren ist für akut Betroffene, die anfangs lethargisch jede Sinnsuche verweigern und zumeist in melancholischer Selbstaufgabe schwelgen, naturgemäß schwer umsetzbar. Hier gilt es professionelle Starthilfe zu erhalten, damit der trübe Blick wieder etwas geschärft und die Aufnahmefähigkeit für gute Tipps, wie sie zuhauf in diesem Buch stehen, gesteigert wird.

 

Ende Juni 2014 wird es auch eine Printversion von: Burnout! Katatstrophe, Bedrohung oder Chance? geben und somit noch mehr potentielle Leser erreichen.

 

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der aus einem Burnout raus oder nicht in ein Burnout hineinkommen will.