Millionär

von Tommy Jaud

 

Vom Hartz IV Empfänger zum Millionär! Sie glauben, dass das nicht möglich ist. Irrtum. Im Buch Millionär von Tommy Jaud werden Sie humorvoll eines besseren belehrt. Simon Peters, arbeitslos und ein richtiger „Bichareh“, kommt auf eine sagenhafte Geschäftsidee, die, ich muss es einmal in aller Deutlichkeit anerkennen, mir nicht eingefallen wäre. Er ist ein liebenswerter Chaot, der seinen Tag damit verbringt zu nörgeln und Firmen zu nerven - das aber mit Stil und Witz. (Ich lache immer noch, während ich diese Zeilen schreibe). Als eine nervtötende Tussi über seiner Wohnung das Penthouse bezieht, fasst er den Plan Millionär zu werden und das Haus zu kaufen, um ihr die Kündigung zu überreichen. Stellen Sie sich mal vor, sie gehen als Hartz IV Empfänger in Ihre Bankfiliale und bitten um einen Kredit über 1 Million Euro!!

 

Und das, ist noch lange nicht das Beste.

 

Ich habe schon einige humorvolle Bücher gelesen und bin überrascht, dass ich noch überrascht werden kann, wo ich doch schon so überrascht war, als mir überraschenderweise dieses Buch ins Auge gesprungen ist. (Metaphorisch gesprochen). Für alle Leser geeignet, die zum Lachen nicht in den Keller gehen. Ich habe das Buch am Balkon gelesen und meine Nachbarn haben sich sehr gut unterhalten, bei meinem Gelächter. Ich kann diesen Roman mit gutem Gewissen weiterempfehlen!

 

Homepage: www.tommyjaud.de

320 Seiten, Broschur

ISBN 978-3-596-17475-1

Fischer Taschenbuch Verlag

 

Original Klappentext:

»Ein Drittel der Menschheit ist bekloppt. Manchmal ist es auch die Hälfte, das hängt vom Wetter ab. Unsinn? Vielleicht erklärt mir dann ja mal jemand, warum fast alle Fußgänger bei den ersten Regentropfen sofort ein unfassbar blödes Gesicht machen und die Schultern hochziehen. Glauben sie im Ernst, sie würden durch eine dämliche Grimasse auch nur einen einzigen Tropfen weniger Regen abkriegen? Das ist eine rhetorische Frage mit einer sehr, sehr traurigen Antwort: Sie glauben es.«

Simon nörgelt, Simon nervt – aber Simon verbessert die Welt. Glaubt er. Außerdem braucht der inzwischen arbeitslose Vollidiot mal eben 1 Million Euro, um eine nervtötende Nachbarin loszuwerden. In seiner Not entwickelt Simon eine derart abgefahrene Geschäftsidee, dass die Chancen hierfür gar nicht so schlecht stehen.