Burnout und Pension?

Wege in die I-Pension


Zweites Schreiben 13. Februar 2011

 

Ich ging dazu über, seine Fragen gleich in den E-Mails zu beantworten. Zur besseren Kennung verwendete ich ROT.

 

Das waren tolle Zeilen von dir - danke vielmals.

In eine Klinik will ich auf keinen Fall.

 

 

Was meinst du mit: Mittlerweile habe ich gelernt: Weniger ist mehr. Und ich werde meinen Weg – die Pension zu erhalten – weitergehen. Wenn es sein muss, bis ans Ende.

Dass ich mit weniger Geld auskomme und meinen früher ausschweifenden Lebenswandel nun eingebremst habe.

 

Wie oft musst du die Pension verlängern?

Bis jetzt zwei Mal und dann solange bis sie nicht mehr befristet ist.

 

Was wird da geprüft?

Atteste von Psychologen und bei der Erstanmeldung musste ich zu einem Neurologen, einem Internisten und einem Orthopäden.

 

Was meinst du "bis ans Ende"

Bis ich meinen endgültigen Pensionsbescheid in Händen halte.

 

Ich bin 52 Jahre und hoffe schon in den nächsten 6-8 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand zu kommen  (I-Pension). Habe immerhin 30-Arbeitsjahre in einer Bank vorzuweisen. Will ja nicht die volle Pension, aber eine kleine halt. Gerade zum Überleben.

Das muss doch machbar sein. Die bei der ÖBB gehen teilweise mit 52 und mit vollen Bezügen in Pension. Ausländer (Ungarn z.B.) waren gar nie in Österreich, können nicht Deutsch und bekommen die Mindestpension. Ich weiß das von der Bank.

Ein zurzeit 32. jähriger Sozialschmarotzer, inkl. Pflegegeld bekommt Euro 1500,- Pension. Seine "Frau" eine Ungarin hat ihren Vater aus Budapest in Österr. angemeldet. Der ist 50 Jahr und Pensionist. Die Differenz auf unsere Mindestpension zahlt der Staat Österreich. Mit seiner Bankomatkarte kann es super in Budapest seine Pension beheben. Toll, oder. Lebt gar nicht da und Österreich zahlt...

Und wenn wir 30 Jahre gearbeitet haben und nicht mehr weiter wissen, sollen wir vor die Hunde gehen?

Vergiss die anderen, schau nur auf dich selbst. Dass nicht alles richtig läuft in Österreich, wissen wohl viele. Ändern müssen das die ganz oben. Wenn du dich in deinen Gedanken auf die vielen Schmarotzer konzentrierst, denkst du nur an deinem Leben vorbei. Wenn du wissen willst, wie viel Pension du erhältst, gehe einfach zu einem der PVA-Sprechtage und erkundige dich. Bei uns sind die jeden Mittwoch im Gebäude der GKK.

 

Na gut, die Angst vor dem Nervendoktor hast du mir ein wenig genommen. Ich erzähle ihm einfach ehrlich meine Situation. Was meinst du wird er mit mir machen?

Dass weiß ich nicht, aber wie du schon geschrieben hast, erklär ihm deine Situation und bleib beharrlich.

 

Tabletten, Therapie, oder gar in eine Klinik einweisen, bitte nicht ...

Na ja, ohne dass du was gegen deine Krankheit unternimmst, wird es wohl nicht gehen. Das mit der Klinik habe ich freiwillig gemacht, ich war schon so tief drinnen, dass ich keine andere Möglichkeit mehr sah, da wieder rauszukommen. Mir haben die drei Wochen sehr geholfen. Allein schon die Ruhe dort hat mich wieder aufgerichtet.

 

Liebe Grüße und nochmals vielen Dank für deine 1. Antwort.

Über eine "2."  würde ich mich freuen...


 

 

Es ist nicht immer leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen.