Steinernes Mandl „Stein am Mandl“ - Seehöhe 2043 Meter

Wir starten um 08:00 Uhr von Liezen Richtung Rottenmann und fahren bei Rottenmann Mitte Burgtorsiedlung zur Rottenmanner Hütte ab. Es geht noch eine Zeitlang mit dem Wagen über eine Schotterstraße bis zum Parkplatz der Materialseilbahn auf 1460 Meter. Dies ist der Ausgangspunkt für unsere Tour. Der breite aber steil ansteigende Fahrweg 944 führt uns vorbei an holzgeschnitzen Figuren aller Weltreligionen - Richtung Rottenmanner Hütte auf 1650 Meter. Kurz vor dieser, (nach circa 40 Minuten Gehzeit) zweigt der Weg nach rechts ab und es steigt nochmals steil an. Unzählige Schwarzbeerbüsche säumen unseren Weg und es ist gar nicht so einfach, hier nicht zu verweilen und den Rucksack zu füllen.

Nach ca. 1 Stunde erreichen wir ziemlich luftlos den Gipfel Steinernes Mandl „Stein am Mandl - 2043 Meter Seehöhe“. Eine phantastische Aussicht vom Gesäuse über das Tote Gebirge bis zum Dachstein; bei herrlichem Wetter kann man sogar den Großglockner sehen, entschädigt uns für den Aufstieg. Nach einem kurzen Aufenthalt - Jause und Eintrag ins Gipfelbuch - steigen wir Richtung „Globuckensee“ wieder auf 1850 Meter ab.

 

Unser Weg führt uns über den Südkamm zur Seescharte dem Abstieg zum Globuckensee. Die ersten paar Meter sind Stahlseile in den Fels zur Sicherung eingelassen. Es ist aber nicht gefährlich dieses kurze Stück zu überwinden. (Ich bin zum Beispiel nicht schwindelfrei). Am See angekommen machen wir Rast. Danach geht es wieder an zahlreichen holzgeschnitzten Figuren auf einem Pilgerweg zur Rottenmanner Hütte, die wir nach 15 Minuten erreichen. Bei der bewirtschafteten OEAV-Hütte angekommen treffen wir auf einige Bekannte. Sie sind zur Hütte meiner Cousine unterwegs. Nach einem Radler (Halb Bier, halb Limo) auf der wunderbaren Terrasse, machen auch wir uns auf, um uns Brigittes Hütte anzusehen.

Dort angekommen sehen wir, dass schon einiges los ist. Peter (Brigittes Mann) kocht in der Küche Eierschwammerl (Mmmmh….) und „Geili“ bereitet vor der Hütte ein Kesselgulasch vom Feinsten zu. Nach der Hüttenbesichtigung (die wirklich ganz toll ist), machen wir uns wieder auf den nach Hauseweg. Ziemlich müde aber glücklich über die vielen Eindrücke, die wir gesammelt haben.

 

Reine Gehzeit ca. 4 Stunden