21. November 2010

Es ist schon einige Zeit her, dass ich meine Gedanken hier veröffentlicht habe. Soll aber nicht heißen, dass ich keine Gedanken habe. Es ist nur so, dass meine Gedanken zurzeit in Bücher fließen. Mein neuestes Buch: Die ganze Wahrheit über Mutter, harrt in den diversen Verlagen darauf gelesen zu werden. Mein Buch: Stammtischgespräche, befindet sich in Berlin, wo es gerade von einem befreundeten Lektor korrekturgelesen wird. Derweil arbeite ich am Nachfolger zu Zeit der Tränen - Ausgebrannt. Ihr seht, ich habe allerhand Gedanken zu verarbeiten. Nichts trübt im Moment meine Liebe zum Schreiben. Außer vielleicht die noch offene Situation, wie es mit meiner Pensionierung weitergeht. Aber ich lasse mir deswegen keine grauen Haare wachsen. Die werden von selbst kommen, schätze ich. Mein Wunsch, Schriftsteller zu werden, rückt durch meine aktive Schreibphase in greifbare Nähe. In diesen Tagen bin ich glücklich, wenn ich vor meiner Tastatur sitze und das gleichmäßige Surren meines PC-Lüfters höre. Jenes unrhythmische Klappern der Tasten, das einmal rasch ein anderes Mal behäbig, Silben zu Worten vereint und diese auf den Bildschirm zaubert, liebe ich. Das war in diesem Jahr nicht immer so, aber näheres dazu in der Fortsetzung meines Burnout-Buches. In diesem möchte ich meinen Weg beschreiben, den ich eingeschlagen habe und den ich gedenke, auch weiter zu gehen. Neben Gesundheit und dem Wohlergehen meiner Familie wünsche ich mir von ganzem Herzen, dass mich Inspiration heimsuchen möge, um spannende oder lustige Geschichten zu schreiben.

 

Es war ein langer dunkler Weg, den ich einst beschritt, um Autor zu werden. Aus der Not geboren sehe ich nun klar und deutlich, wohin mich dieser Weg führt. Das Ziel vor Augen werde ich Tag für Tag stärker und gefestigter in dem Glauben, das richtige zu tun. Ich liebe es, zu schreiben.