04. März 2010

 

Heute las ich in einer Zeitung über das Erdbeben in Chile. So dramatisch und traurig das auch ist, mich schockierte eine Meldung, die besagte: die Tage werden künftig um 1,26 Mikrosekunden kürzer sein.

Stellt euch das einmal vor! Fast jedem von uns scheint im Moment die Zeit davonzulaufen und jetzt auch noch das. Da kommt einfach so eine Naturkatastrophe daher und stiehlt uns Zeit. Womit haben jene schwer arbeitenden Menschen, die großteils schon zwei Jobs zu erfüllen haben da die Konzerne ja Personal einsparen müssen, um Positiv zu bilanzieren, das verdient. Würden die 1,26 Mikrosekunden nur während der Arbeit fehlen wäre das für die arbeitenden Menschen zu ertragen. Doch stellen wir uns einmal vor es passiert dies in der Freizeit, bei Tempo 130 auf der Autobahn. Plötzlich fehlen 1,26 Mikrosekunden. Oder ein Passagierflugzeug bei der Landung, das mit einem anderen zusammentrifft, weil sich die Zeit verschoben hat, nebst der Erdachse.

 

Und während sich unser Planet auf den Rand des Abgrunds zubewegt, sitze ich vor meinem Pc und schlürfe Tee ... und das,  länger als 1,26 Mikrosekunden.

 

Bis zum nächsten Mal - Steirerbua.