Armut und Leid

Alltäglich und Allgegenwärtig


 

 

 

Die Welt versinkt in Armut und Leid,

 

wer helfen kann, sei Bitte bereit.

 

Die Welt braucht viele Helferlein,

 

sind auch manche noch so klein.

 

Es trügt der Schein, das Elend ist groß,

 

wann sehen das die Mächtigen bloß.

 

Die Armen haben´s längst bemerkt,

 

das etwas auf Erden gegen sie werkt.

 

Der täglich Kampf zu überleben,

 

den seinen Brot und Hoffnung geben.

 

Gibt´s nicht nur in der dritten Welt,

 

auch hierzuland´ fehlt vielen Geld.

 

Verboten muss für immer werden,

 

in dieser großen, weiten Welt.

 

Das skrupellos Geschäftemacher,

 

verspielen and´rer Leute Geld.

 

Den Ethik steht vor Ruhm und Ehre,

 

Leben steht vor Leid und Tod.

 

Umsonst nicht diese Bibelzeile,

 

„Herr gib uns unser täglich Brot“.

 

Man stelle sich nur einmal vor,

 

es geb´ nicht´s mehr zu trinken.

 

Da würd´ es aus sein mit der Welt

 

und die Kadaver stinken.

 

Drum liebe Leut´ reißt Euch am Riemen

 

den nur zu quatschen, ist zu seicht.

 

Last Taten sprechen statt zu reden,

 

dann schaffen wir´s vielleicht.

 

 

 

© Alfred Stadlmann 2009