Auf der Suche ...

Gestrandet in der Bedeutungslosigkeit.
Die Sonne, wärmt mich nicht mehr.
Worte, nichts sagende, erfüllt von Schwermut.
Hoffnung, blass wie Novembernebel.

Gott, wo bist du, Gott.
Nimm meine Hand, rette mich.
Oder feg mich hinweg, wenn dir danach ist.

Lässt mich darben, in Melancholie.
Dunkle Wolken, gefüllt mit Traurigkeit.
Allein, mit dem Rücken zur Wand.
Entrückt ist die Welt, zerronnen ihre bunten Farben.

Gott, wo bist du, Gott.
Nimm meine Hand, rette mich.
Oder feg mich hinweg, wenn dir danach ist.

Einsamkeit, das Herz kalt und spröde.
Liebe, verschwunden, versiegter Quell.
Angst vor dem Morgen, vor dem Sein.
Gedanken, kraftlos, sinnlos, nutzlos.

Gott, wo bist du, Gott.
Nimm meine Hand, rette mich.
Oder feg mich hinweg, wenn dir danach ist.

Augen, blind, verschlossen vor der Schönheit.
Ohren, taub, missbilligen Harmonien.
Finger, tippen, Abschiedsfantasien.
Zunge, unfähig Glaubhaftes zu formen.

Gott, wo bist du, Gott.
Nimm meine Hand, rette mich.
Oder feg mich hinweg, wenn dir danach ist.