Valentinstag

Das mit der Rose, ging in die Hose!


Und plötzlich stand da Valentin und hielt ihr eine Rose hin:

 

„Für Dich du schönste aller Schönen, lass mich dich heut´ mit Duft verwöhnen. Die Rose soll´ mein Atem sein und Freude bringen in dein Heim.“

 

Sie blickt gespannt auf ihren Mann, warum schleppt er heut Blumen an. Wieso nun plötzlich diese Rose, und diese gar verzückte Pose. Der wird doch nicht, das kann nicht sein, am End schon wieder rauschig sein!

 

„Hiaz Valentin, was soll der Schmarr´n, bist du am End goar deppert woarn. Mitt´n im Feber kimmst mit Rosen, wüst mir an Duft in ´d Wohnung blos´n. Jo Sakkrament bist wieda b´soffn, host jo erst gestern g´hobt an Aff´n.“

 

Der Valentin reißt auf die Augen, er will den Spruch fei gar nit glauben. Da macht er sich einmal die Müh´ und kauft a Ros´n, kost´hot´s vü, und dann woart bei der Eingangstür, sei Dragoner ohne G´spür.

 

„Nein b´soffen bin ich heute nicht, einfach erfreuen wollt´ ich dich. Weil heute ist ja Valentin – Pfiati, du Blunz´n, i bin dahin.“