Warten auf den Frühling

 

 

 

Die Zeit meines Wartens ist bald schon vorbei,

Februar -März -April dann ist Mai.

Vögel werden zwitschern und froh jubilieren,

Blumen mit Farben die Wiesen verzieren.

Vorbei dann die Herrschaft von Väterchen Frost,

mir wird er nicht abgehen, das sei ihm ein Trost.

Werd schnür´n meine Schuhe, der Rucksack, gepackt,

mit Jause und Büchern und dann geht es ab.

Hinauf zu den Almen, der Sonne entgegen,

die Steifheit besiegt von der Freude am Leben.

Steig über ein Bächlein, das gurgelt und rauscht,

will sehen die Gämse, die nach menschlichem lauscht.

Zerspringen vor Freude will dann meine Brust,

der Gedanke allein schon, steigert die Lust.

Der Duft frischer Wiesen, saftig und jung,

Fantasie und Gefühle geraten in Schwung.

Noch muss ich warten, noch ist´s nicht vorbei,

aber nur ein paar Wochen und dann bin ich frei.

 

 

© Alfred Stadlmann 2010