E-Book vom Stapel gelaufen ...

... vom Stapel deshalb, weil es um eine abenteuerliche Seereise geht, bei der sechs Freunde an ihre physische und psychische Belastungsgrenze geführt werden. Wind und Welle und der Umstand, dass sich ihr Boot, die "Bellissima", langsam in ihre Bestandteile auflöst, sorgen bei einem der Freizeitmatrosen zusehends für Wahnvorstellungen. Ein Landgang in Palermo lässt schließlich alles aus ihm hervorbrechen, speziell jenes Wort, dass er die letzten sieben Tage so oft geschrien hatte.

 

Kurzbeschreibung:

Segelbuch
Foto: Achim Stadler

Das DING war leise gewesen, hatte sich herangeschlichen und war urplötzlich über ihn hergefallen. Das DING hatte Manfred Prenners Leben pulverisiert und klebte nun seit drei Jahren an ihm, wie das Harz an den Bäumen. Es hatte Prenners Ehe an den Rand des Abgrunds gezerrt und ihn zu einer lethargischen Hülle verkommen lassen. Er hatte sich zurückgezogen und sein Hobby, das Schreiben, ließ ihn zusehends vereinsamen. Jede Minute, die er mit Nachdenken verbrachte, wie er diese Situation ändern könnte, machte ihn ärgerlicher. Denn für ein Problem keine Lösung zu haben, war eines Mannes nicht würdig. Egal, Prenner war fünfzig Jahre alt, hatte aufgegeben, er war kein Mann mehr!

 

Die überraschende Einladung zu einem Überstellungstörn von Palma nach Split soll die Wende in Prenners Leben sein. Er nimmt sich vor zurückschlagen, will sein Leben und seine Ehe retten und das DING im Mittelmeer über Bord werfen und ersäufen. Doch bei seinem Vorhaben stehen ihm die raue See und ein desolates Boot gegenüber, ein mysteriöses Telefonat mit seiner Frau lässt ihn den Glauben an ihre Liebe zu ihm verlieren und schon entwickelt sich der vergnügliche Trip, im Kreise seiner fünf Freunde, zu einer lebensbedrohenden Erfahrung.

 

 

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... „Passt auf, da vorne treibt was im Wasser“, hörte Fredi den Skipper brüllen, dann gab es einen gewaltigen Rumps, die Bellissima drehte sich jaulend um ihre Längsachse und triumphierend heulte dazu die See. Der Fredi wusste nicht mehr wo oben und unten war, seine Taschenlampe war weg und es war feuchter und kälter geworden. Die Bellissima ächzte und stöhnte, der Fredi schrie, in seiner Kajüte herrschte ein heilloses Durcheinander, Ölzeug, Stiefel, Badschuhe, Papierfetzen, sein blauer Rucksack, alles schwamm vor der Koje und das Wasser stieg immer schneller. Ich muss raus hier, dachte Fredi und ruderte orientierungslos mit den Armen, um irgendetwas zu greifen, das ihm vertraut war. Er versuchte seinen Kopf über Wasser zu halten und bemerkte, dass Oben jetzt Unten war und das Meer im Begriff war, die Bellissima mit Mann und Maus zu verschlingen.

 

Ja ja, der Manfred Prenner hat ganz schön was mitgemacht, bei diesem Überstellungstörn, von Palma nach Split. Da wollte er sein Leben endlich wieder in den Griff bekommen und dann schien es, als würde er es vollständig verlieren. Aber irgendwie war er ja selber schuld, weil er wieder einmal so unvernünftig war, so hitzköpfig, so stur, und Petra, seine Frau, hat ihn schon mehr als 30 Jahre an der Backe. Immer und immer wieder hatte sie ihn darauf hingewiesen, dass er vorher denken und dann handeln sollte.

"Schmeiß mich halt raus, wenn dir meine Art nicht passt!" war meistens die Antwort von Fredi gewesen.

Vielleicht hat sie genau das vor, während ich siebzehn Tage auf See bin, dachte der Fredi, als es ihn wie ein Flipperkugel in seiner Koje hin und hergeschmissen hat, vielleicht hat sie nur darauf gewartet ...

 

Pass auf, dir kann ich´s ja sagen: Der Fredi war auf dieser Reise manchmal ein wenig hysterisch, ängstlich, zornig, durchgeknallt, irre und er, sowie die restliche Crew, hatten die ersten Tage wenig zu lachen, aber im Grunde ist er ein herzlicher, ein liebenswerter, ein lustiger Obersteirer, wenn ... ja wenn ihn sein DING endlich in Ruhe lassen würde.

 


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