3. Mai 2014

 

Eben bewunderte ich am Non-Smoking-Ticker eingangs dieser Seiten: dass ich seit 538 Tagen Nichtraucher bin, seither auf 10.770 Zigaretten verzichtet habe, meiner Lunge 64.62 Gramm Teer ersparen konnte und 2046.30 Euro gespart habe.

 

Ich bin kein Statistiker, aber ein wenig Freude kommt bei diesen Zahlen schon auf. Und auch, dass ich bis dato clean geblieben bin und mich nicht dazu habe hinreißen lassen, bei einem feuchtfröhlichen Abend mal eine Zigarette zu probieren. Soll jetzt nicht heißen, dass mir dieser Gedanke nie durch den Kopf gegangen wäre. Nikotini ist immer noch in mir und hatte mehr als einmal versucht, einen auf Kumpel zu machen und mich erneut für die Droge zu gewinnen. Speziell, wenn bei mir etwas nicht so gelaufen war, wie ich es mir vorstellte, da wurde er besonders aufmüpfig. Das war einige Male der Fall, doch ich sagte jedes Mal: „Jetzt habe ich schon so lange durchgehalten, wäre doch blöd, wenn ich jetzt wieder zur Zigarette greife.“

 

Schon raunte er mir seine Entgegnungen zu: „Rauchen ist nicht so schädlich, wie du dir das einbildest. Sieh dir nur Keith Richards oder Ronnie Wood an, die stehen noch auf der Bühne und rauchen, was das Zeug hält. Gut, sie haben schon einige Furchen im Gesicht, vom ständigen ziehen, aber das sieht doch sehr kleidsam aus, findest du nicht? Ein Mann in diesem Alter, ohne Falten im Gesicht, bei dem stimmt doch was nicht, der hat doch nicht richtig gelebt, der hat nie erlebt, was eine richtige Sause ist; Sex, Drugs und Rock´n Roll. Stimmt´s oder habe ich recht!“

 

Nach solchen Ansprachen griff ich manchmal zu meinem Buch, das mit 110 Seiten nicht allzu umfangreich ist, aber viele motivierende Zeilen zum Nichtrauchen enthält und ließ Nikotini frustriert weiter vor sich hindarben.

 

Und seit „Rauchfrei in einer Sekunde“ auf dem Buchmarkt erhältlich ist, haben es mir viele Menschen gleich getan und das Buch (vielleicht mehrmals) gelesen.

 

Dafür vielen Dank!

 

 

6. August 2013

 

Ich weiß nicht, was schöner ist. Rauchfrei zu sein oder meinem inneren Schweinehund - Nikotini - eins übergebraten zu haben. Im Prinzip ist es ja dasselbe, aber ich war irgendwie ganz scharf drauf, endlich mal gegen mich zu gewinnen. Zuerst die Sache mit dem Burnout und jetzt ... Nun ja, mir geht das Rauchen nicht ab, keine Sekunde (lach). Wie am eingeblendeten Ticker ersichtlich, habe ich auch schon ganz schön wars gespart. Ich hätte auch schreiben können: "auf ganz viele Zigaretten verzichtet!" Aber ich habe nicht verzichtet, denn ich hatte noch keine Entzugserscheinungen (die würden ja von einem Verzicht kommen). Meine Geisteshaltung gegenüber dem schädlichen Rauchen ist so weit gefestigt, dass ich keine Zigarette mehr brauche und auch nie mehr brauchen werde. Atmen geht einfach leichter ohne, auch wenn das manche Raucher negieren. Überhaupt schmeckt alles besser, jede Mahlzeit hat ihre eigenen Geschmacksnote und ... ich habe nach wie vor nur 1,5 Kilo zugenommen. (Was am minimierten Sport aufgrund der großen Hitze liegen wird). "Nikotini" ist vielleicht zu Gabi gezogen und bildet in ihr mit "Nikotinella" ein Paar. Mir kommt nämlich vor, dass sie mehr raucht seit ich aufgehört habe. Vielleicht ist aber auch, dass es mir augenscheinlicher wird, seit ich nicht mehr in einer Wolke lebe. Genauso wie Helmut hat auch Gabi mein (für sie signiertes) Buch nicht gelesen. Als hätten die beiden Angst davor, dass ihnen dann keine Zigarette mehr schmeckt. Obwohl, Zigarette und "schmecken"? Das passt überhaupt nicht zusammen. Ein Eis schmeckt ..., nach Erdbeere, Banane, Kokos, Kiwi, usw.

 

Darüber sollten die beiden mal nachdenken.

 

 

22. Juli 2013

 

Seit 253 Tagen rauchfrei! Fühle mich toll und hege keinerlei Ambitionen, Nikotini wieder in mein Leben zu lassen. 

Und mein E-Book "Rauchfrei in einer Sekunde" rangierte heute auf Platz 1 bei Amazon.
 
Nr. 1 in Kindle-Shop > eBooks > Ratgeber > Gesundheit & Medizin > Beschwerden & Krankheiten > Sucht & Suchtvorbeugung > Rauchen & Nikotin

(Ab sofort bei Amazon auch als Printbuch erhältlich!)

Nicht schlecht für einen Hobbyschreiber. Aber mehr freut mich, dass ich "Nikotini" aus meinen Leben verbannt habe. Er war einmal mein Freund, aber ein hinterfotziger, gesundheitsgefährdender und kostspieliger Freund. Ich weine ihm keine Träne nach, werde nie mehr sein Lemming sein, denn er vor sich hertreiben kann, geradewegs auf den Abgrund zu.

 


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