Fünfzig Jahre und kein bisschen leise!

Fünfzig Jahre, nicht genug gelernt?


 

Diese beiden Zeilen brachten eine große Veränderung in mein Leben. Ließ ich Bildung und Interesse in den letzten zwanzig Jahren lustlos vor mich hingammeln, packte mich im Herbst meines Lebens ein mächtiger Wissensdurst. Meine Liebe zur Schriftstellerei betrachtete ich daraufhin unter einem völlig neuen Gesichtspunkt: Gut schreiben will gelernt sein, drängte sich ein Zitat in mein Blickfeld. Ja, sagte ich mir, warum eigentlich nicht. Was habe ich denn zu verlieren? Ich begann im Internet und diversen Schriftstellerforen zu recherchieren. Wo, wie und wie lange dauert es, literarisch Schreiben zu lernen. Dabei stieß ich auf die Seite: „Die große Schule des Schreibens“. Also, ran an die Tasten und Informationen sammeln.

 

Das ist es, dachte ich und melde mich ungeachtet der zum Teil auch negativen Postings in diversen Foren an. Natürlich kostet der dreijährige Lehrgang Bares, doch wenn ich es richtig anstellen und nach Abschluss des Studiums ein Buch herausbringen würde, könnten sich die Ausgaben amortisieren. Und wie lautet doch ein allseits bekanntes Zitat: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“.

 

In den Schulungsheften wird detailliert auf die jeweiligen Übungen eingegangen, mit Zitaten von Schriftstellern und Autoren, mit Hinweisen auf die zu Übungen passende Literatur und mit ausführlichen Beispielen und motivierenden Worten. Das kann und darf ich hier nicht wörtlich wiedergeben, will es auch nicht. Vielmehr will ich auf meinen Steirerbua-Seiten noch unschlüssigen, zukünftigen Autoren einen Eindruck vermitteln, was sie erwartet, sollten sie sich für "Die große Schule des Schreibens" entschließen.

 

Ich denke zurück, wie schwer es mir gefallen war, die ersten Schritte zu diesem Lehrgang in die Tat umzusetzen. Mir gefiel es in der Schule des Schreibens und ich bereue keine Minute, die ich dabei schreibend vor meinem PC saß.

 

Wohin mich der Lehrgang bringen wird? Keine Ahnung, ich hoffe, zum besseren Schreiben.

 

„Ob eine Sache gelingt, erfährst du nicht, wenn du darüber nachdenkst, sondern wenn du es probierst.“