Übung 6.2: Aus alt mach´ neu

 

Hier werden ein paar abgenutzte Sprachbilder vorgegeben, die ich nach bestem Wissen verändern sollte. Es handelt sich dabei um Metaphern. Die Metapher ist der übertragende Gebrauch eines Wortes.

 

Näheres zur Metapher auf: http://de.wikipedia.org/wiki/Metapher

 

Das Erfinden neuer Metaphern ist nicht leicht, doch ausgelatschte, müde Floskeln schläfern die Leser bestenfalls ein. Es wurde mir in den Schulungsunterlagen geraten: Lieber auf Originalität verzichten, bevor ich das Ohr des Lesers verletze oder den Eindruck erwecke, mich krampfhaft um einen originelle Ausdrucksweise zu bemühen. Auch unendliche Schachtelsätze sind ein schauderhaftes Element und verwirren den Leser mehr, als dass man ihn begeistert.

 

Ich lese gerade Thomas Berhard – Die Ursache/Eine Andeutung. Auch wenn es sich bei Thomas Bernhard um einen Weltklasse-Literaten handelt, für mich ist es enorm schwer seinen Andeutungen lesend zu folgen. Das Ableben Studierender durch Suizid in Salzburg, und seine Verletztheit durch Kasernierung in eben einer dieser Schulen, sind klar ersichtlich. Nur durch die Endlossätze eben schwer zu lesen

 

So, aber nun zur Übung 6.2: Aus alt mach´ neu!

 

Ich sollte mir im ersten Schritt klarmachen, was die jeweilige Metapher aussagt. Dann sollte ich Bilder in die Sätze einbauen und überlegen, wie ich sie verändern kann. Mit Lockerheit an die Sätze herangehen, mit Worten spielen und schreiben was mir in den Sinn kommt. Abschließen stand: Es macht Ihnen Spaß! Na wir werden ja sehen, vorher mach ich eine Pause, das macht auch Spaß.

 

 

Das Gelbe vom Ei

 

Grünes Licht geben

 

In den Startlöchern sitzen

 

Etwas unter den Teppich kehren

 

Nägel mit Köpfen machen