Übung 6.3: Dem Lärm auf der Spur

 

Nehmen Sie Ihr Notizbuch und einen Stift und suchen Sie Stätten auf, an denen es lärmt. Es kann eine Baustelle sein, ein Schulhof in dem Pause gemacht wird, oder ein SB-Restaurant während der Stoßzeit, vielleicht auch eine Bahnhofshalle.

 

Spitzen Sie die Ohren und notieren Sie lautmalend, was Sie hören. Vergleichen Sie dabei die gerade gehörten Klänge mit Geräuschen, die Sie aus anderen Situationen kennen, so wie es im Donner-Beispiel Max Fritsch getan hat.

 

Lassen Sie es zischen, schmirrrrgeln, prasssseln, polllltern und achten Sie nicht auf die Rechtschreibung (das war leicht für mich). Die Übung soll Freude machen.

 

Max Fritsch und sein Donner – Beispiel  stammt aus dem Buch: „Der Mensch erscheint im Holozän“. In einer schlaflosen Nacht lauscht er einem Gewitter und beginnt die verschiedensten Arten von Donner zu unterscheiden. Im Übungsheft stehen neun und in seinem Buch sollen noch sieben weitere Donner-Arten beschrieben sein. Der Mann hat wirklich hingehört, kann ich da nur sagen, ein anderer hätte sich die Decke über den Kopf gezogen und über die Lärmbelästigung während der Schlafenszeit gestöhnt.

 

1.      der einfache Knall-Donner.

2.      der stotternde oder Koller-Donner, in der Regel nach einer längeren Stille, verteilt sich über das ganze Tal und kann Minuten lang dauern.

 

Das zwei von neun Beispielen. Vielleicht hören Sie ja beim nächsten Donnerwetter genau hin und vervollständigen die Liste. Auch ich sehnte ein Gewitter herbei, doch es war der 25 Februar, also zu kalt und meine Frau wollte ich nicht reizen. Dabei kommt mir eine Idee ...

 

Viel Spaß mit dieser Übung.